Dresden Zwinger

Als Wahrzeichen von Dresden ist der Zwinger im ganzen Land bekannt. Der ursprünglich als Festplatz für die Hofgesellschaft entstandene Komplex gehört heute zu den schönsten Barockensembles in Deutschland. Bei seiner Errichtung lag er noch am Stadtrand in einem Bereich der Wall- und Befestigungsanlagen den man Zwinger nannte. Daher stammt auch seine heutige Bezeichnung. Trotz seines geschlossenen Aussehens besteht die Anlage aus mehreren verschiedenartigen Bauteilen. Der barocke Zwinger wurde von 1711 - 1728 erbaut, blieb aber unvollendet. So wurde das Areal erst 1854 mit der Fertigstellung der Gemäldegalerie geschlossen.

Neben der berühmten Gemäldegalerie Alte Meister, dessen berühmtestes Bild die Sixtinische Madonna von Raffael ist, gibt es im Zwinger noch die Rüstkammer, die Porzellansammlung, das Museum für Tierkunde und den Mathematisch-Physikalischen Salon zu besichtigen.

Die schönsten und bekanntesten Bauteile des Zwingers sind das Kronentor, welches anlässlich der Krönung von Kurfürst Friedrich I. zum polnischen König in Form der polnischen Krone erbaut wurde, der Glockenspielpavillon, dessen Porzellanglocken seit 1995 wieder erklingen, der französische Pavillon und das Nymphenbad. Einzigartig sind auch die Skulpturen des Zwingergartens.

Übrigens sollte der stark zerstörte Zwinger 1945 abgerissen werden, was dank vieler aufgebrachter Dresdner schließlich verhindert wurde. Nur deshalb gehört er heute zu den schönsten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und sogar von ganz Sachsen.